Diabetes bei Katzen - Teil 2

 

Diabetes bei der Katze – Teil zwei

 

 

 

Diabetes Mellitus hat oft mehrere Ursachen und genauso auch unterschiedliche Symptome, die wir im ersten Teil der Serie für euch zusammengefasst haben. Wie aber therapiert man eine Katze, die an Diabetes erkrankt ist und worauf sollte man noch achten?

 

Behandlung mit Insulin

 

In erster Linie muss der Blutzuckerspiegel abgesenkt werden, damit sich der Energiehaushalt des Körpers wieder reguliert und dem Körper die aus der Nahrung zugeführte Energie auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dafür muss der Katze im Regelfall zwei Mal täglich, am besten vor der Fütterung, Insulin unter die Haut gespritzt werden. Die Katze sollte danach dann auch wirklich fressen, da sonst die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. Lässt die Katze das Futter regelmäßig stehen, sollte man die Spritze besser erst direkt nach dem Fressen geben.
Aber auch Erbrechen, erhöhte Anstrengung oder Stress können zu Unterzuckerung führen. Dieser Zustand kann für die Katze lebensbedrohlich werden. Anzeichen für eine Unterzuckerung sind Schwäche und Taumeln bis hin zur Ohnmacht. In einem solchen Fall hilft es, eine kleine Menge Honig oder Zuckerlösung ins Mäulchen zu geben und das Tier umgehend zum Tierarzt zu bringen.

 

An das Spritzen von Insulin gewöhnen Katzen sich in der Regel recht schnell. Am besten lässt man sich vom Tierarzt zeigen, wie das funktioniert. Mittels Klickertraining kann man die Katze auch positiv auf das Vorgehen konditionieren und sie nach dem Piekser mit einem besonderen Leckerli belohnen.

 

Angepasste Ernährung

 

Ein ganz wesentlicher Faktor zur Behandlung von Diabetes ist eine angepasste Fütterung. Falls die Katze übergewichtig ist, sollte das Gewicht dringend reduziert werden. Wichtig für eine zuckerkranke Katze ist die Ernährung mit kohlenhydratarmer Nahrung. Zucker und Getreide haben von Haus aus nichts in Katzenfutter zu suchen, aber für Katzen, die an Diabetes leiden, ist dieser Umstand nochmal wichtiger. Wir von Venandi verzichten komplett auf diese Inhaltsstoffe sondern setzen auf pures Fleisch als Monoprotein. Insofern kann man unsere Beutestücke bei einer Erkrankung an Diabetes guten Gewissens an seine Katze verfüttern. Wenn eine eiweißreiche und stärkearme Ernährung konsequent eingehalten wird, kann in vielen Fällen sogar die Menge an Insulin reduziert werden. Um gefährliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels so gering wie möglich zu halten, ist ein geregelter Tagesablauf mit festen Fütterungszeiten unerlässlich. Zudem sollte man darauf achten, dass der Energiegehalt der täglichen Mahlzeiten immer gleich ist, da die Insulinmenge darauf abgestimmt ist.

 

Die Therapie einer an Diabetes erkrankten Katze fordert den Tierhalter und verlangt ihm viel Engagement, Konsequenz und Beharrlichkeit ab. Doch wer sich der Herausforderungen des Alltags mit einem zuckerkranken Stubentiger annimmt, wird mit einer Katze belohnt, die dennoch eine recht hohe Lebenserwartung hat und damit ein ansonsten sorgenfreies Leben genießen kann.

 

 

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